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Kurzbetrachtung des Coelibati

 

Grundlage in der Bibel:

Mt 19

3 Da kamen Pharisäer zu ihm, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? 4 Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat 5 und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? 6 Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. 7 Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? 8 Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. 9 Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. 10 Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten. 11 Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. 12 Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.

mit Schwerpunkt Mt 19,12.

 

Rechtliche Regelung in der römisch-kathl. Kirche:

Codex Iuris Canonici, Liber II: De populo dei, Caput III De clericorum obligationbus et iuribus, Can. 277 §1: Clerici obligatione tenentur servandi perfectam perpetuamque propter  Regnum coelorum continentiam, ideoque ad coelibatum adstringuntur, quod est peculiare  Dei donum, quo quidem sacri ministri indiviso corde Christo facilius adhaerere possunt  atque Dei hominumque servitio liberius sese dedicare valent.  

 

Aber: Jesus verlangt kein Zölibat. So war selbst der Fels auf den er seine Kirche baut (vgl. Mt 16,18), also der Apostel Simon Petrus verheiratet gewesen, vgl. Mk 1,21.29f.; Lk 4,38; Mt 8,14. Nach Mk 1,31 heilte er die Schwiegermutter des Petrus. Man könnte natürlich argumentieren, dass dieser schon vor seiner Nachfolge Jesu verheiratet gewesen ist.


 


 


Schlagworte:

Zölibat, coelibatus,caelebs, Codex Iuris Canonici, CIC

 

Phelan Andreas Neumann, 2012/06/19 - 15:47, Artikelkennung: 20120619154716-phelan


Zitierhilfe:
Phelan Andreas Neumann: Kurzbetrachtung des Coelibati, Fassung vom 2012/06/19 - 15:47, http://socials.rodena.de/Blog.php5?id=20120619154716-phelan [eingesehen am 11.12.2017].
oder:Phelan Andreas Neumann: Kurzbetrachtung des Coelibati, Fassung vom 2012/06/19 - 15:47, http://socials.csv.net/Blog.php5?id=20120619154716-phelan [eingesehen am 11.12.2017].

 

 

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