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„Gondwana 2 – (endlich) geht es weiter?“

 



Fakt ist, dass das Land dem Investor Matthias Kuhl bei der Erweiterung ´Gondwana 2´ entgegenkam und die Vorfinanzierung der Halle zusicherte. Nachvollziehbar, dass aus Sicht des Investors dadurch das unternehmerische Risiko bzgl. Halle(-numbau) im erste Schritt auf das Land überging und somit auch die entstandenen Preissteigerungen.

Nun wird versucht die Pacht in voller Höhe vom Investor einzutreiben, gleichzeitig aber die entstandenen Mehrkosten auch auf ihn umzulegen.

Die neu aufflammenden Diskussionen um das Delta bei den angefallenen Mehrkosten sind zeitintensiv und vollkommen unproduktiv. Eigentlich nur noch getoppt durch Vorwürfe der Art „Investor, der nichts investiert“. Bei solchen Äußerungen sollten man schon getätigte Investitionen ebenso wenig vergessen, wie die Tatsache, dass sich die Region Landsweiler-Reden nun nicht gerade als ein Investionsmekka darstellt und die „Schlange“ an interessierten Investoren recht endlich ist.

Statt weiterer jahrelanger Diskussion um die Pacht muss endlich ein durchdachter und finanziell tragfähiger Zukunftsplan für die Entwicklung des Standorts Landsweiler-Reden aufgestellt werden. Als Kern könnte man das „Edutainment Center Gondwana“, das Zentrum für Biodokumentation, die Denkmalschutzbehörde sowie das „Erbe“ noch stärker miteinander verzahnen und gezielt zu einem außerschulischen Lernort ausformen, der durch einen (paläo-)archäologischer Campus der UdS ergänzt werden kann.

Als ersten Schritt sollte das Land aber endlich anfangen vom „Edutainment Center Gondwana“ zu sprechen und nicht länger von einem Dino-Erlebnispark. Dies wird allein den schon bestehenden Sammlungen und Vernetzungen nicht gerecht. Auch eine bessere Bewerbung des Angebotes wäre wünschenswert. Es ist schon traurig, wenn Fark-Veranstaltungen mit einem „50-Prozent-Nachlass für einen Besuch bei Gondwana, außerdem freien Eintritt zur Bergbau-Ausstellung ‚Das Erbe‘“[1] werben, das Land solch eine Vernetzung aber nicht hinbekommt.

Summa Summarum: jetzt nur wieder zu kritisieren, sich wieder in Streitdiskussionen und Vorwürfen zu suhlen, bringt kein Geld zurück und belebt auch nicht den Standort. Die vorhandenen Potentiale sollten endlich nutzbar gemacht, die Universität miteinbezogen und ein qualitativ hochwertiger und ansprechender außerschulischer Lernort etabliert werden, der auch anderen Institutionen Perspektiven öffnet sich dort anzusiedeln.

Der aktuelle Umgang, das kann man getrost feststellen, erinnert einen wirklich an die Trilogie von Jurassic Park – die Fortsetzungen waren tatsächlich einfach nicht besser als Teil 1. Jetzt gilt es sich an eine konstruktive Planung für die Zukunft zu begeben. Nicht für Gondwana allein, sondern für den kompletten Standort Landsweiler-Reden.

[1] Siehe: http://goo.gl/jnt9Os [eingesehen am 23.8.2014].

 


Schlagworte:

Gondwana,Gondawana 2, DIE. LINKE, Linke, Landsweiler-Reden,Reden,Neunkirchen

 

Phelan Andreas Neumann, 2014/08/26 - 13:13, Artikelkennung: 20140826131327-phelan


Zitierhilfe:
Phelan Andreas Neumann: „Gondwana 2 – (endlich) geht es weiter?“, Fassung vom 2014/08/26 - 13:13, http://socials.rodena.de/Blog.php5?id=20140826131327-phelan [eingesehen am 11.12.2017].
oder:Phelan Andreas Neumann: „Gondwana 2 – (endlich) geht es weiter?“, Fassung vom 2014/08/26 - 13:13, http://socials.csv.net/Blog.php5?id=20140826131327-phelan [eingesehen am 11.12.2017].

 

 

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