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Hand in Hand für den Frieden

 





Unter dem Slogan „Hand in Hand für den Frieden“ fand am Freitag, den 27. Februar, gegen 15 Uhr, eine Mahnwache auf dem Wehrdener Platz in Völklingen-Wehrden statt. Der interreligiöse Dialogkreis der Stadt Völklingen, der die Kundgebung organisiert, setzte damit ein Zeichen gegen Hass und Gewalt und für ein weltoffenes Deutschland. Neben den Völklinger Genossen um Paul Gangster und Michael Mamiani waren der Kreisvorsitzende DIE LINKE. KV Saarbrücken Lothar Schnitzler, die Vorsitzende des OV Burbach Dagmar Trenz, die neu gewählte Sprecherin der KreisAG DIE LINKE. Frauen und Mitglied des Kreisvorstandes Andrea Zimmer sowie der Kreisgeschäftsführer des KV Saarlouis und Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. Saar Andreas Neumann vor Ort.

„Seit Jahren nehmen wir an den Veranstaltungen unserer Völklinger GenossInnen, aber auch der DITIB Gemeinden in Völklingen und Saarbrücken teil, weil kreisverbandsübergreifende Zusammenarbeit und der interkulturelle/-religiöse Dialog extrem wichtige Eckpunkte für die Partei und das allgemeine Zusammenleben direkt vor Ort darstellen. Zusammen, Hand für Hand, für gegenseitiges besseres Verständnis – besser kann man gemeinsames Miteinander statt Nebeneinander nicht umsetzen und auch kaum ein besseres Zeichen gegen Intoleranz und rechte Parolen setzen. Wir sind bunt, wir sind unterschiedlich, am Ende sind wir aber Saarländer. Und genau diese Tatsache verdeutlichen solche Aktionen und Veranstaltungen. Das Miteinander ist selten auf Anhieb leicht. Man muss Dialogbereitschaft, Toleranz und Verständnis aufbringen, statt einfach auf festgefahrenen Vermutungen zu beharren. Es bedarf Gesprächs- und Kompromissbereitschaft aller Seiten, man muss sich ernsthaft um Kultur und Religion der ‚Anderen‘ bemühen, man muss von allen Seiten Bereitschaft aufbringen Altes und Bewährtes mit neuen Elementen in Einklang zu bringen. Doch wer hat je behauptet, dass das (Zusammen-)Leben leicht wäre. Aber wie man auch diesmal wieder sehen konnte: es ist es wert sich darum zu bemühen!

Unterschiedliche Nationalitäten, unterschiedliche Religionen, doch auf dem Platz konnte man dann doch nur Saarländer und Saarländerinnen sehen, die für ein Miteinander zusammenstanden: friedlich und gemeinsam. Eine gute Perspektive für die Zukunft!“ so Neumann.



Teilnehmende Teilnehmer des Interreligiösen Dialogkreises: Katholische Kirche Völklingen, vertreten durch Pfarrer Thomas Weber und Diakon Christoph Storb: Ditib-Moschee Wehrden, vertreten durch Imam Tahsin Albayrak und Ismet Avsar; Evanglische Kirche Völklingen, vertreten von den beiden Pfarrerinnen Rita Wild und Inge Wiehle; Moschee Luisenthal, vertreten durch Imam Isa Ulus und Hüseyin Yavas; Alevitische Gemeinde Gersweiler, auch zuständig für die Völklinger Aleviten, vertreten durch Faruk Özdemir und Herrn Kaya.

Sonstige offizielle Vertreter: Moschee Moltkestrasse, vertreten durch Abdullah Coskun; Integrationsbeirat der Stadt Völklingen, vertreten durch Kiymet Kirtas und Emin Korkmaz; Saarländische Integrationsrat, vertreten durch Mohammed Maiga und Emin Korkmaz.

 


Schlagworte:

Hand in Hand, Linke, Integrationsbeirat, DITIB, Alevitische Gemeinde, Dialog

 

Phelan Andreas Neumann, 2015/02/28 - 17:39, Artikelkennung: 20150228173929-phelan


Zitierhilfe:
Phelan Andreas Neumann: Hand in Hand für den Frieden, Fassung vom 2015/02/28 - 17:39, http://socials.rodena.de/Blog.php5?id=20150228173929-phelan [eingesehen am 18.10.2017].
oder:Phelan Andreas Neumann: Hand in Hand für den Frieden, Fassung vom 2015/02/28 - 17:39, http://socials.csv.net/Blog.php5?id=20150228173929-phelan [eingesehen am 18.10.2017].

 

 

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