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S.I.R. Vorstandswahlen, 16.07.2014 Rathaus Saarlouis



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2014/07/17 - 22:32


 

In Arbeit: Männerspezifische Bibelauslegung: Walter Bühlmann: Stört die Liebe nicht!Mann und Frau im Hohenlied
2014/07/17 - 22:30


 

Fremersdorfer Faasend 2014 :)

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2014/03/02 - 12:52


 



Mensch-Sein im AT - eine kurze Betrachtung



An Haut und Fleisch klebt mein Gebein,

nur das Fleisch an meinen Zähnen blieb.



Ijob 19,20



Im Alten Testament hat der Mensch keinen Körper – er ist ein Körper und wird als ganzheitliches Wesen aufgefasst. Dieser Körper steht nicht in dichotomer Spannung zum Geist, sondern beide fügen sich komplementär zum Mensch-Sein zusammen. Der Leib-Seele-Dualismus ist der alttestamentlichen Anthropologie nahezu fremd. Diese, das abendländische Denken bestimmende Zweiteilung von Körper und Seele (Dichotomie), tritt erst in sehr späten, hellenistisch beeinflussten Texten zutage (s. Weih 8,19 f 'Ich war ein begabtes Kind und hatte eine gute Seele erhalten […]'). Der Mensch im AT wird als eine psychosomatische Einheit gesehen, Vegetatives und auf den Geist bezogenes sind nicht voneinander und nicht vom Emotionalen getrennt, sondern gegenseitig abhängig. Deutlich wird dies teilweise schon an sprachlichen Begrifflichkeiten, so steht ‚ap’ für Nase und Zorn, ‚raehaem’ für Mutterschoß und Erbarmen. Die inneren Organe stehen nicht nur für körperliche Funktionen, sondern sind auch Träger der seelischen und ethischen Regungen des Menschen. So versinnbildlicht die Kehle die Vitalität des Menschen, ist Sitz des Verlangens und der affektiven Gefühle, vor allem der Liebe und Zuneigung, durch den Atem, der durch sie strömt wird sie zum Synonym für das Leben und die Lebenskraft, Die Nieren sind Sitz der Regungen und Empfindungen, die sich auf ein Gegenüber richten (Ijob 16,13 'Seine Pfeile umschwirrten mich, schonungslos durchbohrt er mir die Nieren , schüttet meine Galle zur Erde.'). Das Herz beheimatet die Emotionen, wie sich auch heute noch in den verschiedenen Redewendungen z.B. 'das Herz brechen', 'in sein Herz schließen' zeigt, jedoch ist es in der hebräischen Anthropologie auch Sitz der Vernunft, des Verstandes, Erkenntnisvermögens, Wissens, Planens, Wollens, Nachdenkens, des Urteilens und Abwägens, Fähigkeiten, die wir eher dem Kopf zuordnen. So lässt sich besonders am Herzen der psychophysische Sprachgebrauch im AT verdeutlichen, es ist ein Sinnesorgan, das hört, erkennt, den Menschen in seinem Tun lenkt – eine Eigenschaft, die auch aus heutiger Sicht in manchen Fällen stärker Berücksichtigung finden könnte.



Literatur: Christian Frevel/Oda Wischmeyer: Menschsein. Perspektiven des Alten und Neuen Testaments, Würzburg 2003 (Neue Echter Bibel 11)
2013/03/19 - 17:53


 

Formuliere eine Bitte, treffe das Thema und verletzte dabei nicht die Maxime der Qualität und Quantität. Schwierig! Aber wozu ein Germanistik Studium doch gut ist :)
2013/01/30 - 19:23


 

Nächstes Thema: Hiob-ein Mann und sein Gott
2013/01/26 - 12:17


 

Wieder halbwegs fit. Es kann losgehen.
2013/01/26 - 09:45


 

Geschenke aus einem 'Muss '-Gefühl heraus, das mag ich nicht.
2012/11/24 - 10:10


 

Irmtraud Fischer: Wieso lässt Gott beim Exodus Pharaos Elitetruppen versaufen? - Gewaltproblematik in der Schilfmeererzählung - aufgezeigt wird in dem Artikel der literarische Kontext der Erzählung aufgezeigt, wie die Rettung Israels vor den ägyptischen Truppen zu verstehen ist - interessant.
2012/11/22 - 22:04


 

Chunchun: Phelan-o tanjobi omedeto gozaimasu :) kohi!!!!
2012/06/20 - 12:14


 

G. Grass: Katz und Maus gepaart mit ayurvedischem Gewürztee. Gute Mischung
2012/06/19 - 21:45


 

ein test
2012/06/19 - 13:38


 

 
 

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